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Überlicherweise wurden und werden Reifentiere bemalt, früher geschah mit Leim- und Lackfarben, heute werden wasserverdünnbaren Acrylfarben benutzt. Bei einer Leimfarbenbemalung erfolgte zunächst ein weißer Leim-Kreide-Grund, der die Holzporen verschließen und ein Haftgrund für weitere Farben sein sollte. Warmleim (Knochenleim) als Basis für die Leimfarbe wird mit Natur- oder auch synthetischen Farbpigmenten gemischt und durch Wärme streichfähig gehalten. Tupfhölzer oder Pinseltupf, selbst Schablonierungen oder das Eintauchen in Farbe stellen technische Möglichkeiten dar. Je nach Qualitätsstandard wurde mehr oder weniger Details, wie Augen, Fellstrukturen, Hufe gestaltet. Als Schutzüberzug kamen Spirituslacke (Schellack) oder auch Ölfarben- bzw. Nitrolacke zum Einsatz. Das Kreiden der Rohform ist eine Besonderheit (sogenanntes weißes Vieh), auch wurden feinteilige Materialien (Hirskörner, Grieß, Sägespäne, Tuchstaub) auf das mit Leim bestrichene Tier aufgestreut. Seltener wurden Wolle oder Textilien aufgeklebt. Aus "Teig" geformte Teile (z.B. Euter) konnten die Grundform des Tieres ergänzen.
HOLZDREHBANKWERKZEUGREIFEN-DREHENBESCHNITZELN
copyright: 2002-2004 Dr. Konrad AuerbachSITEMAPe-MAILBILD NACH OBEN