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DREHBANK


Eine Drehbank des Reifendrehers unterscheidet sich von einer "normalen" vor allem durch ihre schwere und zumeist mit Stützen und Streben im Gebäude verankerte Konstruktion. Es sind Selbstbauten, die wie im Beispiel des Seiffener Wasserkraftdrehwerkes von 1760 unmittelbar auf die Raumsituation Bezug nehmen. Bestandteile sind das Drehbankgestell und die in zwei Lager laufende Spindel, auf der sich die Schnurscheibe ("Wörtel") und ein Anschlag befindet. Das Anschlagfutter (Ringfutter) hat nur einen konisch zugespitzten stählernen Ring, auf den der nasse Stammabschnitt aufgeschlagen wird. Zur Auflage der mit der Hand geführten Drehstähle dient ein verschiebbares Auflageholz. Mit 600 bis 1000 Umdrehungen je Minute liegt die Rotationsgeschwindigkeit recht niedrig. Bevor nach 1912 der Elektromotor zum Einsatz kam, waren Wasserkraft und ab 1868 die Dampfkraft als Antriebskraft bestimmend.
HOLZWERKZEUGREIFEN-DREHENBESCHNITZELNDEKORIERENVORFÜHRUNG
copyright: 2002-2004 Dr. Konrad AuerbachSITEMAPe-MAILBILD NACH OBEN